Wissenswertes und Aktuelles zum Coronavirus

Um unseren Fahrgästen aktuelle Informationen bereitzustellen, die es hinsichtlich des Coronavirus und im Zusammenhang mit Fahrten in den Zügen der RheinRuhrBahn zu beachten gibt, haben wir die wichtigsten Links sowie Fragen und Antworten zusammengefasst.

Die 3G-Regel für Fahrgäste wurde in Nordrhein-Westfalen am 20. März 2022 aufgehoben.

Häufige Fragen und Antworten

Maskenpflicht

Wer ist von der Regelung ausgenommen, eine medizinische Maske tragen zu müssen?

In Nordrhein-Westfalen sind aktuell folgende Ausnahmeregelungen gültig:

  • Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Maskenpflicht befreit. Bei Kindern zwischen 6 und 13 Jahren gilt: Wenn sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen sie eine Alltagsmaske nutzen.

  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine zulässige Maske tragen können, müssen im NRW-​Nahverkehr auf Verlangen ein ärztliches Zeugnis vorlegen.

Muss ich mit einem Bußgeld rechnen, wenn ich ohne medizinische Maske Zug fahre?

Wer keine medizinische Maske (OP-Maske, Maske des Typs FFP2 oder KN95/N95 ohne Ventil) trägt, muss mit einem Bußgeld von max. 150€ rechnen. Aufgrund der verschiedenen Regelungen je Bundesland unterscheidet sich die Höhe des Bußgeldes.

Es besteht die Pflicht, eine medizinische Maske (OP-Maske, Maske des Typs FFP2 oder KN95/N95 ohne Ventil) in Bus und Bahn zu tragen sowie an Bahnhöfen oder Haltestellen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann: wenn Sie ohne medizinische Maske mit der RheinRuhrBahn oder anderen Verkehrsunternehmen unterwegs sind, müssen Sie mit einem Bußgeld der Ordnungsbehörden rechnen.

Ausgenommen sind Fahrgäste mit ärztlichem Attest sowie Kinder unter sechs Jahre.

Alle Angaben ohne Gewähr und vorbehaltlich möglicher Änderungen.

Wer erhebt das Bußgeld?

Die Erhebung erfolgt durch die Ordnungsämter, die Bundespolizei unterstützt im Bedarfsfall durch die Aufnahme der Ordnungswidrigkeit und übermittelt die nötigen Informationen an die Behörden. Fällt einer Zugbegleiterin eines Eisenbahnunternehmens ein Verstoß auf, so spricht er/sie die Person darauf an. Sofern die betroffene Person nicht freiwillig die notwendigen Angaben zur Identitätsfeststellung macht, oder die Situation im Zug eine Identitätsfeststellung nicht zulässt, wird die Bundespolizei und/oder das Ordnungsamt hinzugezogen. Die betroffene Person wird im Anschluss per Post kontaktiert.

Spezielle Infos zur RheinRuhrBahn

Welche generellen Vorkehrungen trifft die RheinRuhrBahn, um der Verbreitung des Coronavirus zu begegnen?

Stetiger Luftaustausch in den Fahrzeugen

Ein vollständiger Luftaustausch im Fahrzeug erfolgt etwa alle sieben Minuten. Damit haben die Züge einen deutlich höheren Luftaustausch als vom Robert Koch-Institut empfohlen.

Zentrales Türöffnen

Um einer möglichen Kontaktinfektion vorzubeugen, werden ab sofort und wenn technisch möglich, bei allen Halten die Türen zentral vom Triebfahrzeugführer geöffnet. Eine manuelle Betätigung durch die Fahrgäste ist damit nicht mehr notwendig. Eine Desinfektion aller Taster wird in der Reinigung aber natürlich weiterhin durchgeführt.

Wo erhalte ich Informationen über absehbare Kapazitätsengpässe, um ggf. auf eine andere Verbindung ausweichen zu können?

Informationen über absehbare Kapazitätsengpässe (z. B. durch eine verringerte Fahrzeuganzahl) finden Fahrgäste auf unserem Abfahrtsmonitor. Sollten Sie Ihre Fahrt zeitlich flexibel gestalten können, informieren Sie sich bitte im Vorfeld über die Traktion, um im Bedarfsfall ggf. auf eine andere Verbindung ausweichen zu können.

Ich benötige Unterstützung beim Ein- und Ausstieg. Wie wird mir geholfen?

Wenn Sie Hilfe benötigen, bitten wir Sie generell und aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus umso mehr, um Anmeldung Ihrer Fahrt über unser Service-Telefon in der Woche bis 17 Uhr des Vortages (Anmeldungen für Sonntag und Montag sind nur bis freitags, 17 Uhr möglich) unter der Nummer 0541 2002 4321 (Ortstarif, Mobilfunk kann abweichen).

Allgemeine Hinweise

Wo finde ich die aktuell gültigen Corona-Verordnungen der Bundesländer?

Aktuell gültige Corona-Verordnung Nordrhein-Westfalen:
www.land.nrw/corona

Ist die Nutzung der Corona-Warn-App beim Reisen in den Zügen der RheinRuhrBahn sinnvoll?

Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung im Google-Playstore und Apple Store zum Download zur Verfügung. Hat man die App auf seinem Smartphone installiert, warnt sie alle App-Nutzer*innen, sofern sie längere Zeit mit einer Corona-positiv getesteten Person engeren Kontakt hatten. Die App hilft so, Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen.

Dies ist besonders dort hilfreich, wo verhältnismäßig viele Menschen in einem geschlossenen Raum aufeinander treffen – also auch in den Zügen der RheinRuhrBahn.

Weitere Infos zur Corona-Warn-App sind auf der Seite der Bundesregierung zu finden.

Was sind die Symptome einer Erkrankung am Coronavirus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt auf der Internetseite Infektionsschutz.de unter folgendem Link Antworten zum Krankheitsverlauf und Immunität.

Als häufigste Krankheitszeichen werden in Deutschland Husten und Fieber berichtet. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie beispielsweise Schnupfen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche möglich.

Ich habe den Verdacht, dass ich am Coronavirus erkrankt bin oder wurde positiv auf das Virus getestet und bin vorher mit der NordWestBahn bzw. Regio-S-Bahn gefahren. Was muss ich tun?

Bitte melden Sie sich umgehend telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem zuständigen Gesundheitsamt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117. Geben Sie im Fall einer Diagnose auf das Coronavirus Ihre Fahrten mit der RheinRuhrBahn der letzten 14 Tage an.