Die Einschränkungen im Zugverkehr auf der Linie RE 14 zwischen Bottrop Hauptbahnhof und Essen Hauptbahnhof werden länger andauern als ursprünglich geplant. Grund sind weiterhin bestehende Infrastrukturstörungen.
Nach neusten Informationen der DB InfraGO AG verzögert sich der Einbau der Behelfsbrücke erheblich. Die ursprünglich für den 21. März 2026 geplante Wiederinbetriebnahme des betroffenen Streckenabschnitts verschiebt sich voraussichtlich um mehrere Monate. Die Information über diese erneute Verzögerung wurde den beteiligten Verkehrsunternehmen erst sehr kurzfristig übermittelt. Die kurzfristige Mitteilung stellt die RheinRuhrBahn vor erhebliche organisatorische Herausforderungen, da bereits umfassende Vorbereitungen für die Rückkehr zum regulären Betrieb abgeschlossen waren. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das bestehende Betriebskonzept erneut anzupassen und die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.
Für Fahrgäste bedeutet dies, dass das derzeitige Betriebskonzept bis auf Weiteres bestehen bleibt. Die Züge aus Richtung Borken und Coesfeld fahren weiterhin über Dorsten hinaus durchgehend bis Essen Hauptbahnhof. Der Zwischentakt zwischen Dorsten und Essen Hauptbahnhof verkehrt weiterhin nur bis Bottrop Hauptbahnhof. Zwischen Bottrop Hauptbahnhof und Essen Hauptbahnhof wird weiterhin ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingesetzt.
Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Weitere Informationen sowie der Ersatzfahrplan sind unter https://www.zuginfo.nrw abrufbar.