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Stellwerksstörung in Wuppertal beeinträchtigt Fahrzeugverfügbarkeit der RheinRuhrBahn

Seit knapp einer Woche beeinträchtigt eine Störung am Stellwerk der Deutschen Bahn in Wuppertal-Vohwinkel die Betriebsabläufe der RheinRuhrBahn. Da gleichzeitig der Streckenabschnitt zwischen Düsseldorf-Gerresheim und Mettmann-Stadtwald aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist, können Fahrzeuge die Werkstatt Mettmann derzeit nicht beziehungsweise nur sehr eingeschränkt erreichen. Die Folgen sind inzwischen auch in der Instandhaltung der Fahrzeugflotte spürbar. Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen können derzeit nicht oder nur in begrenztem Umfang durchgeführt werden, was sich unmittelbar auf die Fahrzeugverfügbarkeit auswirkt.

In der Werkstatt Mettmann werden unter anderem die Fahrzeuge der Linien RE 10 und S7 instandgehalten.

„Die Folgen der aktuellen Einschränkungen werden auch nach dem Ende der Stellwerksstörung spürbar bleiben. Dann gilt es, die aufgelaufenen Wartungs- und Fristarbeiten nachzuholen, während gleichzeitig weitere Fahrzeuge planmäßig in die Werkstatt müssen. Dieser Rückstand wird sich nicht von heute auf morgen abbauen lassen“, erklärt ein Sprecher der RheinRuhrBahn.

Die RheinRuhrBahn prüft fortlaufend alternative Möglichkeiten, um notwendige Arbeiten an anderen Standorten durchführen zu können. Bereits heute werden verschiedene Optionen genutzt, um einzelne Fahrzeuge anderen Werkstätten zuzuführen. Aufgrund begrenzter Kapazitäten können diese Möglichkeiten die fehlenden Kapazitäten in Mettmann jedoch nur teilweise kompensieren.

„Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Dennoch müssen wir davon ausgehen, dass die derzeitige Stellwerksstörung auch nach ihrer Behebung noch Auswirkungen auf die Fahrzeugverfügbarkeit haben wird, bis der entstandene Instandhaltungsrückstand vollständig abgearbeitet ist“, so der Sprecher weiter.

Die RheinRuhrBahn steht im engen Austausch mit der Deutschen Bahn und arbeitet daran, die Auswirkungen auf den Betrieb der betroffenen Linien so gering wie möglich zu halten.